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Und plötzlich ist alles anders

die feinen Nadelstiche auf der Haut, der innerliche Gefühlsausbruch.

Eben noch war alles in "Ordnung" gewesen, man hat sich mit einem ehemaligen Kollegen und seiner Frau unterhalten der auf Kaffee und Kuchen vorbei kam. Sich über diverse Kuriositäten ausgetauscht, gelacht und Diskussionen über Kinder geführt, über die Gesellschaft und das persönliche Glück.

Nichtsahnend geht man zurück in seine eigene Welt, drückt auf Play für das aktuelle Lieblingslied und riskiert einen Blick auf das Display des Handys und sieht seinen Namen. Einen Herzschlag lang setzt mein Herz aus, er hat mir geschrieben. Mein Puls beschleunigt sich, freut sich über die Nachricht und öffnet sie.

Das Summen in meinem Kopf schwillt zu einem tobenden Orkan an, ich wage es kaum zu atmen, und dann passiert es, eine innere Explosion die alles mit sich reißt und keinen unversehrten Fleck übrig lässt. Mein Körper fühlt sich taub an, ich kann nicht mehr denken, muss mich ermahnen ein- und auszuatmen - langsam und gleichmäßig um nicht das Bewusstsein zu verlieren.

Ich halte sie zurück, bin wie gelähmt, blicke Löcher in die Luft, bis sie mich überfallen und anfangen aus mir heraus zu fließen in einem nicht enden wollenden Strom der so viel unausgesprochenes mit sich herbeiführt.

Ich habe es wieder einmal geschafft, ich habe es geschafft wieder richtig zu lieben, mit allem was dazugehört. Du hast mich gefesselt von Kopf bis Fuß, hast mein Herz erobert und gefangen genommen, bedingungslos - ich wäre dir überall hin gefolgt. Du hättest alles von mir haben können.

Aber genau das wollte ich eigentlich verhindern, wollte nie wieder, dass mir jemand so nahe kommt um die Macht zu haben mich völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Du warst der Erste, bei dem ich mich nicht angsterfüllt in der Zukunft sah, bei dem ich mit dem Gedanken spielte an eine eigene Familie in ferner Zukunft zu denken.

Allen Kleinigkeiten zum trotz glaubte ich fest daran, denn es fühlte sich für mich zum allerersten mal wirklich komplett richtig an, umso schwerer fällt es mir es so zu sehen wie es sich mir nun dagestellt hat - eine Farce.

Nur schwerlich finde ich zu meinem Gleichgewicht zurück, möchte ich doch eigentlich das Gegenteil. Deine wunderschöne Gestalt, deine Augen und dein Lächeln verfolgen mich noch fast jede Nacht, das Gefühl deiner warmen Haut auf meiner. Deine Hände die mit meinen spielen, deine Faszination für meine kleinen Finger, das sanfte kreisende Streicheln.

Ich möchte nicht aufstehen, ich möchte weiter schlafen und träumen das du neben mir liegst. Jede Faser meines kleinen Herzens sehnt sich nach dir, deiner Anwesenheit.

Ich fühle mich wie auf Entzug... den mein Herz lässt dich trotz drängendem Zureden anderer Personen noch nicht gehen. Mein Verstand weiß dass es wohl das Beste wäre (manchmal sollten wir nicht das tun was wir für am Besten halten, sondern das was uns glücklich macht). Mein Verstand "verspottet" mein Herz -

doch so lange es noch für dich schlägt werde ich nicht loslassen können...

9.1.14 21:09
 


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