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Ohne Worte

Es ist so erschreckend, wie sich die eigene Welt innerhalb von Minuten gegen einen wenden kann. Wie schnell eine Tat, eine Situation, ein Wort die eigenen Gedanken vergiftet.

Müde, erschöpft und ausgelaugt vom ständigen Kämpfen. Die einstige Stärke verblasst, hinterlässt einen ausgebleichten Schatten. Selbstzweifel im Inneren, Mut und sicheres Auftreten nach außen.

Was tun wenn man sich im Irrgarten seiner eigenen Gedanken befindet und den verfluchten Schatz im Mittelpunkt nicht finden kann? Man strebt, man rennt, man flucht, man lacht über sich selbst, schwebt in alter Euphorie das alles was man versucht doch im Nichts endet, die alten Gedanken, das altbekannte Gefühl!

Intrigant versucht das alte Ich sich seine Bahnen nach außen zu graben, sonst standhaft bekämpft, bekommt die errichtete Fassade kleine bröckelnde Risse. Wo endet der Schrei dem man dem Vorgang entgegensetze? Wo bleibt das Hochgefühl der sicheren Bekämpfung?

Nichts ist sicher, aber eins steht fest, es war nicht vergebens, denn sonst stünde ich nicht an meinem heutigen Punkt. Meinen Platz in der Welt werde ich wohl nie finden oder erreichen, dafür bin ich zu anders denkend, zu bekämpfend gegen alles was nicht meiner Einstellung entspricht, wenn auch tolerant gegenüber anderen. Meine Prinzipien sind straff gespannt umso erschreckender ist es das ich sie mittlerweile so gelockert habe, dass ich mich selbst nicht mehr wiedererkenne.

Verloren in der Weite des eigenen Schlachtfeldes, ich ziehe meinen Hut, habe es nicht gut genug bedacht, nicht alle Ecken und Kanten ausgelotet bevor ich mein Votum abgab. Nun sammelt man die Scherben des Nichts und versucht daraus zu lernen es beim nächsten Mal gründlicher zu versuchen.

So vieles das man erleben möchte, so vieles bei dem einem die eigenen Hände gebunden sind und der Mund schweigt. Jeder trägt seine eigenen Fesseln des Lebens - lass sie los, denn nur man selbst ist in der Lage etwas zu verändern. 

In Anbetracht der aktuellen Situation möchte ich dir mir auf den Weg geben:
Gib dich nicht auf, du kannst es schaffen wenn du es willst. Auch wenn ich abgrundtief von dir enttäuscht wurde - meine Hand werde ich dir ein Leben lang entgegenstrecken, denn du hast mir selbst einmal das Leben geretten ohne es nur annähernd mitbekommen zu haben und dafür möchte ich mich bedanken. Was wäre es für ein Dank, wenn ich dir jetzt wo du sie am dringensten brauchst einfach den Rücken zudrehe weil der Schmerz mich innerlich zerreißt...

9.10.13 22:10
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zwischensinn / Website (9.10.13 22:32)
Kürzlich habe ich mir auf meinem Blog über den von dir beschriebenen "Schatz im Mittelpunkt" Gedanken gemacht. Ich denke, dass dich die Beiträge Teil 1 - 7 über die " philosophischen Auseinandersetzung zu der Thematik "Mit sich selbst verbunden - von sich selbst getrennt“ bereichern würden.
http://zwischensinn.myblog.de/zwischensinn/cat/390667/0/MENSCHERGRUNDUNG
Würde mich freuen, wenn du vorbeischauen würdest!
Mir geht es ähnlich wie dir, dass ich Missstände und bestimmte Verhaltensweisen anderer nicht ertragen kann, auch wenn sie von den Meisten anderen geduldet und damit bestätigt werden (siehe meinen letzten Eintrag "Selbstgefälligkeiten").

Es ist die Kraft die dich treibt und dich ausmacht, wenn du dich selbst und die anderen anprangerst. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass man seine Fesseln lockert, wenn das bedeutet, dass man den Anderen verstehen lernt und damit seinen eigenen Horizont erweitert.
Mit ein wenig mehr Lebensklugheit lässt es sich entspannter und zufriedener Leben. Dabei habe ich ein Bild von einen klugen, alten und aufgewecktem Kerlchen im Kopf, der mit scharfen Sinn den Menschen erkennt und leicht ironisch über ihn lächeln kann...

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