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Tag 3

ein Wunder, ich habe die Nacht durchgeschlafen. Packe mich warm ein, und mache mich auf den Weg.

Ein schönes Kaffeetrinken mit Menschen die mich zum lachen bringen. Ein wunderschöner Spaziergang der mich meine Gedanken vergessen und mich einen Moment mich selbst sein lässt.

Die Maus die mich an ihn erinnert lasse ich bei ihm, vielleicht kann er mehr mit anfangen als ich die sich nur dämlich im Kopf auslacht weil sie sich sehnlichst nach dem Menschen sehnt der damit verbunden ist.
15.12.13 23:04


Tag 2

es ist Samstag, heute nachmittag ging es auf den Weihnachtsmarkt. Es war verdammt kalt doch es hat mich abgelenkt. Die Menschenmasse war der Wahnsinn, ständig wurde man angerempelt, oder es blieb unvermittelt jemand vor einem stehen.

Der warme Kakao wärmt die eingefrorenen Hände, der Finger mit dem man den Auslöser betätigte wird wieder beweglich.

In einem Moment der völligen Verpeiltheit habe ich Sachen durcheinander gebracht, die mich selbst zum Lachen gebracht haben, hier mal ein Zitat:

"Warum hast du deinen Becher eingewickelt?"

Die Dunkelheit kam schnell und der schöne Nachmittag ging viel zu schnell vorbei. Eine Verabredung für den nächsten Tag ausgemacht und nun ist es Zeit in meine Welt zurück zu kehren

Gute Nacht
14.12.13 22:10


Tag 1

gefühlte tausend Nadelstiche überzogen gestern meinen Körper. Er möchte mich nicht sehen, entweder ich gehe oder er geht woanders hin.

Für einen Moment setzte mein Herzschlag aus, sofort begann ich meine alte Mauer wieder hochzuziehen. Jetzt bloß nicht weinen, nicht schon wieder.

Ich ziehe mich wie ferngesteuert an, vor lauter Zittern brauche ich mehrere Anläufe um meine Schuhe zuzubinden und den Reißverschluss meines Mantels zu schließen. Bloß keinen Zusammenbruch erleiden.

Gefasst blickte ich in die Augen meines guten Freundes, verabschiedete mich und schloß die Tür hinter mir. Maske aufgesetzt, gelächelt, bloß nichts anmerken lassen, weiter gelaufen - einen Schritt nach dem anderen, funktionieren bloß nicht umkippen.

Zu Hause angekommen, keiner war da. Wedelnd wurde ich von meiner Hündin empfangen, wie ein zweiter Schatten folgte sie mir überall hin und gab mir Halt. Die Nacht über kaum ein Auge zugemacht.

Es ist Freitag Abend und ich bin müde...
13.12.13 23:50


Enttäuscht

Und wieder einmal trittst du die Flucht an, weg von "Problemen" die eigentlich keine sind, weg von allem. Stößt mich von dir.

Schön wie du davon rennst, schön wie du vielleicht denkst, dass sich das alles von alleine wieder einrenkt...

Dieses Mal nicht. Dieses Mal ist die Verletzung groß. Ich taumel durch Raum und Zeit, durch Gedanken und Gefühle.

Ich wollte mit dir sprechen, habe dich mehrfach versucht anzurufen - Mailbox - wie enttäuschend. Soll man das schon als Feigheit bezeichnen? Oder einfach nur das du dich verhältst wie ein trotziges kleines Kind das den Lolli nicht bekommt den es unbedingt haben möchte?

Ich bin am zweifeln und du lässt mich alleine...  kein Wort, keine Nachricht von dir - schmoll weiter und werd erwachsen...

Dieses Mal hast du mich wirklich enttäuscht, aber mach ruhig weiter so, auf meinem Herz kann man ja nach Belieben rumtrampeln - es tut ja nicht weh -.-

Ich sollte wieder so werden wie vor ca. zwei Jahren und nichts an mich ranlassen. 

Hilf mir und lass uns das gemeinsam schaffen oder sag mir was los ist, sodass ich mit umgehen kann...

5.12.13 21:12


Bahnbrechend...

Angst ist der Antrieb zum Wahnsinn, zum verrückt werden und zum absoluten Zweifeln. Ein komisches Gefühl sich absolut wunderbar und doch gleichzeitig vollkommen erdrückt zu fühlen. Auf der einen Seite brodelnd wie ein Vulkan und auf der anderen Seite so still wie das ruhige Meer.

Einmal möchte man all seine Fesseln sprengen und das machen worauf man gerade Lust hat und wiederum möchte man sich an einen ruhigen Ort zurückziehen und einfach nur alleine sein. Man legt sich seine eigenen Grenzen und wundert sich selbst über jeden Schritt darüber hinaus.

Sanft und doch eine innerliche Stärke die mich selbst überrascht. Nie hätte ich gedacht das man so zwischen zwei Welten hin und hergerissen und doch weder in der einen noch in der Anderen zu Hause ist. Ich bin beides und ich kann beides sein.

Auf der einen Seite temperamentvoll, frech und verspielt, oder sanft, scheu und leise. Ich bin wahrlich kein Engel, wollte es nie sein und doch identifiziere ich mich mit beiden Seiten, unentschlossen. Manche sagen ich wäre unverständlich, manche lesen in mir wie in einem offenen Buch und manche meinen sogar es wäre schlimmer wie ein Buch mit sieben Siegeln.

Die meiste Zeit über kann ich verheimlichen was ich denke wenn ich unterwegs bin und so einige Male bin ich verdammt froh drum das man es mir aus meinen Augen nicht ablesen kann, das Gefühl welches in mir wohnt. Die verrücktesten Gedanken zu den unmöglichsten Zeiten. Doch ich halte es unter der Hand und zeige es nicht - warum? Wovor habe ich Angst?

Die Wärme deiner Haut unter meinen Händen, dein Lächeln in meinen Gedanken und doch schrecke ich vor meinen eigenen Empfindungen zurück, traue mich nicht mehr zu fühlen, nicht mehr zuzulassen. Habe unwissentlich eine Barriere gesetzt ohne es beabsichtigt zu haben. Die einzige Reaktion ist die „Flucht“ nach vorne ohne es zu bemerken, die Reue kommt spät dafür manchmal umso heftiger. Eine falsche Betonung nach der anderen ohne es wirklich wahrzunehmen oder es gar so zu meinen. Ein uralter Schutzmechanismus aus meinen Erlebnissen der Vergangenheit – „die beste Strategie? Der Angriff nach vorne!“ nicht immer die beste Entscheidung. Das schlechte Gewissen schleicht sich viel zu spät durch den Nebel und meist erst nach einem Wink mit dem „Zaunpfahl“, wenn man dann realisiert was eigentlich passiert ist.

Gib mir Zeit…

21.11.13 21:00


Für immer ist so ein großes Wort!

Man lebt in seinem Körper - ein Leben lang gefangen. Man bricht aus und fliegt.
Nie war es so angenehm, nie war es so leicht.

Mein nervöses Herz flattert wie ein junger Schmetterling und kommt nicht zur Ruh... Jeder Augenblick ist kostbar - kostbarer als Gold oder der ewig begraben zu scheinende Schatz.

Du bringst meine Gedanken völlig aus dem Takt und doch zur gänzlichen Stille. Eine kurze Auszeit aus all der täglichen Hektik - aus dem grauen Alltag der mehr und mehr zur Gewohnheit und zehrenden Routine wird.

Du bist es der meinen Gedanken neuen Mut und Sicherheit - mir Geborgenheit gibt.

Ja DU BIST das Beste das mir wiederfahren konnte und ich hoffe das es bis in alle Ewigkeit so bleibt, denn jede Stunde, nein jede Minute die ich mit dir verbringen darf ist so unheimlich wertvoll für mich.

Ja ich höre sie schon schreien - wie naiv, wie blind, wie schwachsinnig kann man sein so etwas nur im entferntesten verlauten zu lassen - doch ich meine jedes einzelne Wort so wie ich es meine.

My last - forever - if you dare ♥

14.10.13 21:36


Ohne Worte

Es ist so erschreckend, wie sich die eigene Welt innerhalb von Minuten gegen einen wenden kann. Wie schnell eine Tat, eine Situation, ein Wort die eigenen Gedanken vergiftet.

Müde, erschöpft und ausgelaugt vom ständigen Kämpfen. Die einstige Stärke verblasst, hinterlässt einen ausgebleichten Schatten. Selbstzweifel im Inneren, Mut und sicheres Auftreten nach außen.

Was tun wenn man sich im Irrgarten seiner eigenen Gedanken befindet und den verfluchten Schatz im Mittelpunkt nicht finden kann? Man strebt, man rennt, man flucht, man lacht über sich selbst, schwebt in alter Euphorie das alles was man versucht doch im Nichts endet, die alten Gedanken, das altbekannte Gefühl!

Intrigant versucht das alte Ich sich seine Bahnen nach außen zu graben, sonst standhaft bekämpft, bekommt die errichtete Fassade kleine bröckelnde Risse. Wo endet der Schrei dem man dem Vorgang entgegensetze? Wo bleibt das Hochgefühl der sicheren Bekämpfung?

Nichts ist sicher, aber eins steht fest, es war nicht vergebens, denn sonst stünde ich nicht an meinem heutigen Punkt. Meinen Platz in der Welt werde ich wohl nie finden oder erreichen, dafür bin ich zu anders denkend, zu bekämpfend gegen alles was nicht meiner Einstellung entspricht, wenn auch tolerant gegenüber anderen. Meine Prinzipien sind straff gespannt umso erschreckender ist es das ich sie mittlerweile so gelockert habe, dass ich mich selbst nicht mehr wiedererkenne.

Verloren in der Weite des eigenen Schlachtfeldes, ich ziehe meinen Hut, habe es nicht gut genug bedacht, nicht alle Ecken und Kanten ausgelotet bevor ich mein Votum abgab. Nun sammelt man die Scherben des Nichts und versucht daraus zu lernen es beim nächsten Mal gründlicher zu versuchen.

So vieles das man erleben möchte, so vieles bei dem einem die eigenen Hände gebunden sind und der Mund schweigt. Jeder trägt seine eigenen Fesseln des Lebens - lass sie los, denn nur man selbst ist in der Lage etwas zu verändern. 

In Anbetracht der aktuellen Situation möchte ich dir mir auf den Weg geben:
Gib dich nicht auf, du kannst es schaffen wenn du es willst. Auch wenn ich abgrundtief von dir enttäuscht wurde - meine Hand werde ich dir ein Leben lang entgegenstrecken, denn du hast mir selbst einmal das Leben geretten ohne es nur annähernd mitbekommen zu haben und dafür möchte ich mich bedanken. Was wäre es für ein Dank, wenn ich dir jetzt wo du sie am dringensten brauchst einfach den Rücken zudrehe weil der Schmerz mich innerlich zerreißt...

9.10.13 22:10


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